Bereits seit den 1980er-Jahren setzt sich die Corporación de Promoción y Defensa de los Derechos del Pueblo, kurz CODEPU, dafür ein, die Menschenrechte zu verteidigen und im gesellschaftspolitischen Handgemenge geltend zu machen. So haben die mehrheitlich ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter:innen immer wieder psychosoziale Betreuung und juristische Unterstützung für diejenigen geleistet, die sich Diktatur, Gewalt, autoritärem Neoliberalismus und Entrechtung entgegenstellen.
Beim Estallido Social, dem sozialen Aufstands von 2019, hat die Organisation den Aktvist:innen Schutz vor staatlicher, polizeilicher und militärischer Gewalt geboten und Beistand geleistet, psychosozial und juristisch. So haben die Mitglieder weit über 100 Klagen gegen Angehörige von Militär und Carabineros mit auf den Weg gebracht. CODEPU hat sich auch immer gegen die rechte Deutungshoheit der politischen Geschichte Chiles und für eine Menschenrechtsbasierte Erinnerungskultur stark gemacht – eine Arbeit, die angesichts der aktuell starken rechten Strömungen und einer Verharmlosung der Diktatur wichtiger denn je ist.
Stiftungsförderung in 2025: 45.000,00 €

