Um die globale Gesundheit steht es schlecht. Weiterhin treiben neoliberale Politiken die Privatisierung von Gesundheitsleistungen voran und wird medizinische Versorgung zu einer Ware gemacht. Armut, Vertreibung und Krieg sorgen für gesundheitsschädliche Lebensverhältnisse. Hinzu kommt: In Folge des „Rückzugs des Westens aus der Hilfe“ werden wichtige Präventions- und Gesundheitsprogramme eingestellt. Außerdem werden medizinische Einrichtungen und Gesundheitsarbeiter:innen trotz ihres besonderen Schutzstatus immer häufiger zur Zielscheibe in gewaltsamen Konflikten und Kriegen.
All dem stellt sich das People’s Health Movement (PHM) entgegen. Die einst von medico mitgegründete, weltweit vernetzte Bewegung von Gesundheitsaktivist:innen, verteidigt das Menschenrecht auf bestmögliche Gesundheit – lokal und global, etwa durch Interventionen in gesundheitspolitische Debatten. Vermittelt über das Global Secretariat, das aktuell in Bogotá/Kolumbien angesiedelt ist, organisiert das PHM zur Zeit eine Aufklärungs- und Advocacy-Kampagne gegen die wachsenden Angriffe auf Gesundheit.
Stiftungsförderung in 2025: 40.000,00 €

