Mexiko

Die Rechte indigener Gemeinden verteidigen

12.01.2026  

Das Menschenrechtszentrum Frayba steht Vertriebenen bei, dokumentiert Menschenrechtsverletzungen und leistet juristischen Beistand.

Es geht um den Zugriff auf Rohstoffe und die Kontrolle von Schmuggelrouten: In Chiapas im Süden Mexikos haben die Auseinandersetzungen zwischen organisierter Kriminalität, parastaatlichen Gruppen und privatwirtschaftlichen Unternehmen sowie das militarisierte Vorgehen des Staates eine neue Art von Bürgerkrieg hervorgebracht. All das trifft die angestammte indigene Bevölkerung in Chiapas, zumal auch der anhaltende Extraktivismus und Landraub ihre Lebensgrundlagen untergraben.

Ihr Widerstand und ihre Selbstorganisation wird seit vielen Jahren von der medico-Partnerorganisation Fray Bartolomé de las Casas unterstützt (Frayba). Das Menschenrechtszentrum steht Vertriebenen bei, dokumentiert Menschenrechtsverletzungen und leistet juristischen Beistand. Kern der Arbeit von Frayba ist die Stärkung selbstverwalteter indigener Strukturen. Da auch diese patriarchal geprägt sind, liegt ein aktueller Schwerpunkt darauf, gezielt Menschenrechtsverteidigerinnen in den Gemeinden zu stärken und regional zu vernetzen.

Stiftungsförderung in 2025:                25.000,00 €