Chile

Wohlfahrtsdemokratie statt rechtem Rollback

08.01.2026  

Die Vertiefung demokratischer, menschenrechtsbasierter Prinzipien bei gleichzeitiger Kritik des neoliberalen und autoritären Erbes prägen den Handlungsansatz und die Diskussionen unserer Partner von Nodo XXI.

Noch vor wenigen Jahren weckte in Chile ein breiter soziale Aufstand, der „Estallido Social“, die Hoffnung auf eine emanzipatorische Entwicklung. Doch der Wind hat sich gedreht. Der progressive Verfassungsentwurf ist gescheitert, die Bilanz der Mitte-/Linksregierung ernüchternd. In dem Land, das wie kein zweites neoliberal verwüstet wurde, wird der Ruf nach autoritären „Lösungen“ laut. Bei den Wahlen Ende 2025 droht der Sieg ultrarechter und antidemokratischer Kräfte. 

In den Kämpfen um die politische Zukunft Chiles ist die Stiftung Nodo XXI ein wichtiger Knotenpunkt. Mit einer engagierten Öffentlichkeitsarbeit setzt die Stiftung Impulse für neue linke Politik- und Gesellschaftsprojekte. Als äußerst gut vernetzter Thinktank vertritt Nodo XXI das Konzept der „Wohlfahrtsdemokratie“, eines demokratisch verfassten Staatsmodells, das sich durch soziale Gerechtigkeit, Umverteilung und die Verwirklichung sozialer Rechte auszeichnet – und eine Alternative zu dem, was droht: der Fortsetzung des Neoliberalismus und autoritärer Herrschaft.

Stiftungsförderung in 2025:                20.000,00 €