Logo Stiftung medico international  
    stiftung medico international • Frankfurt/Main  04.09.2010 

Zivilgesellschaft

Engagement braucht Beharrlichkeit
 

Staatliche Politik ist immer weniger imstande, ein menschenwürdiges Zusammenleben zu gestalten. Ohne private Initiative, ohne soziales Engagement von Einzelnen, ohne Bürgerinitiativen, Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen sind heutzutage weder sozial gerechte Lebensumstände noch die Demokratisierung der weltgesellschaftlichen Verhältnisse denkbar.

Gerade im globalen Kontext wird die Notwendigkeit einer starken und unabhängigen Öffentlichkeit künftig noch zunehmen. Kooperation und Networking über alle Grenzen hinweg, unabhängige Expertise bei der Entwicklung von Zukunftsstrategien und Hilfe bei der nachhaltigen Überwindung von Ungleichheit und Notlagen sind gefragt, um in der enger zusammengerückten Welt nicht zuletzt dem universellen Recht auf Gesundheit zur Geltung zu verhelfen.

Dabei können zivilgesellschaftliche Organisationen durchaus auf bemerkenswerte Erfolge zurückblicken. Sie nahmen und nehmen Einfluss auf die Welthandelspolitik, auf Abrüstungsbemühungen und die Erweiterung des Völkerrechts. Ein solches Engagement aber braucht Beharrlichkeit. Veränderungen gelingen nur auf der Grundlage von Überzeugungskraft, Unabhängigkeit und finanzieller Ausdauer.
Deshalb hat sich der Verein medico international für die Einrichtung einer Stiftung entschieden und Ende 2004 die stiftung medico international gegründet.

Die Stiftung soll dazu beitragen, die Arbeit von medico international dauerhaft zu sichern. Denn Stifterinnen und Stifter sorgen dafür, dass noch in vielen Jahrzehnten dem in der Satzung festgelegten Stiftungszweck entsprechend gehandelt wird. Und drängende Zukunftsaufgaben gibt es genug: Zu den bedeutendsten zählt fraglos die Sicherstellung des Zugangs aller Menschen zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung.
 

 

 

 

 

copyright © 2007 Stiftung medico international