Subsahara-Afrika:
Regionale Netzwerkstärkung des People's Health Movement
Gesundheitsaktivist in Simbabwe. Foto: medico
Das
People´s Health Movement (PHM) vernetzt weltweit Basisgesundheitsinitiativen
und -Aktivisten. Die Bewegung kämpft gegen mangelnde Gesundheitsversorgung
und gegen krankmachende Verhältnisse. Der Bogen gemeinsamer Aktivitäten
reicht von praktischer Gesundheitsarbeit vor Ort über politische
Demonstrationen bis zur Lobbyarbeit: gegen die neoliberale Zerrüttung der
Gesundheitssysteme, die Ausgrenzung von Minderheiten und Flüchtlingen, gegen
Arzneimittel-Patente, Schutzzölle und Weltmarktpreise. Dabei geht es immer
auch um die Verteidigung dessen, was schon erreicht wurde. Von seinem
Ursprung her ist das PHM im asiatischen Raum besonders stark vertreten. Um
die Vernetzung und den Austausch auch in anderen Weltregionen zu stärken,
wechselt das globale PHM-Büro in regelmäßigen Abständen seinen Standort.
2009 zog das Büro von Kairo nach Kapstadt, um die noch schwach entwickelten
Netzwerkstrukturen in den anglophonen Ländern des subsaharischen Afrika zu
stärken, zu denen auch medico-Partner in Südafrika und Simbabwe gehören.
Dabei geht es darum, die bereits bestehenden Kontakte verstärkt in die
Diskussionen und Planungen des PHM einzubeziehen sowie neue Schlüsselakteure
kennenzulernen.
So wurde innerhalb des PHM eine Arbeitsgruppe Afrika gegründet, die sich
zum Austausch über die verschiedenen Aktivitäten mittlerweile auch eine
gemeinsame Internetplattform eingerichtet hat (www.phmafrica.blogspot.com).
Ein weiteres Arbeitsfeld der neu gewonnenen Koordinatorin des Büros in
Kapstadt ist der Aufbau und die Begleitung von länderübergreifenden
thematischen
Arbeitszirkeln. Förderung: 15.800 Euro
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